Heinrich Hoffmann


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Die königliche Garde

COHORS REGIA


Wenn der geneigte Leser meine Seiten aufmerksam durchgelesen hat, dürften ihm drei Merkmale aufgefallen sein: Der Betreiber dieser Internetpräsenz ist

katholisch
Monarchist
Tempelritter


Das Lustige und Interessante daran ist: sie alle drei bilden genau genommen eine Einheit.
Der Katholik ist von Natur aus monarchistisch eingestellt, ist doch der weltliche Vertreter Christi auf Erden, der Papst, einer der letzten absoluten Monarchen der Welt, und ist die Kirche von Grund auf hierarchisch strukturiert.

Der Ritter ist traditionalistisch eingestellt, er vertritt Tugenden, die aus dem religiösen bzw. christlichen Glaubensgut entspringen, er vertritt Werte und Ideale, die sich aus dem 2000-jährigen christlichen Kulturgut entwickelt haben.
Der Ritter dient NICHT NUR einem Lehnsherrn, er dient NICHT NUR dem König - Der Ritter dient Gott in Person Seiner Majestät des Königs "von Gottes Gnaden". Und indem der Ritter dem König dient, wird er zum verlängerten Arm, zum Sachverwalter des Königs auf einem kleineren regionalen Gebiet.
Da also der König von Gottes Gnaden nun erwählt und zum gerechten, milden und gütigen Regieren seines Volkes  bestimmt und beauftragt, gesalbt und gekrönt wurde, wird er - Seine Majestät - auch als ein Werkzeug Gottes betrachtet, sozusagen der weltliche Stellvertreter Gottes auf Erden. Es ist hierbei eigentlich irrelevant, ob es sich um eine konstitutionelle, eine parlamentarische oder eine absolute Monarchie handelt, auch wenn der absoluten Monarchie der absolute Vorrang einzuräumen ist. 

Was hat das nun mit der königlichen Garde Cohors Regia zu tun?

Mitglied bzw. Gardist in der Cohors Regia kann nur ein Christ werden, der die Zeichen der Zeit erkennt, der gewillt ist, Fehlentwicklungen im christlichen Abendland zu erkennen, mit denen wir uns seit mehr als 200 Jahren konfrontiert sehen, und der aus innerster Überzeugung gewillt ist, siesen Fehlentwicklungen mit all den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln entgegen zu treten.

Mit der sogenannten "Französischen Revolution" begann eine Welle der Ablehnung aller Autorität - sei es die des Königs, des Adels und die der Kirche. Die Revolution war aber eigentlich nur der (sehr blutige) Auftakt der Loslösung, der "Unabhängigkeit" des Menschen von aller Autorität ...

Während wir uns im 21. Jahrhundert daran gewöhnt haben, uns (SCHEINBAR) von allen Ständen verabschiedet, uns von allen Fesseln gelöst, uns von jeder Form der Unterdrückung befreit zu haben, ist das nächste und vermutlich letzte Ziel, die Autorität der Kirche zu unterminieren. Es wird das Volk gegen seine Kirche aufgehetzt, dem Volk wird suggeriert, es habe das Recht, SELBST über die Wahrheit zu bestimmen, Demokratie wird über die Hierarchie gestellt, Ungehorsamkeit gilt als oberstes Prinzip des "modernen" Christen, ... Unzufriedenheit, Furcht vor Schisma und tiefste Verwirrung beschäftigen die Gemüter der Christen, so dass sie so sehr mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie so geschwächt sind, dass sie die am meisten verfolgten und getöteten Menschen des Erdballes sein werden. Eine schlaue List des Feindes: Die Armee so sehr abzulenken, dass man sie mit einem Überraschungsangriff nicht nur sehr leicht angreifen, sondern auch ohne Weiteres besiegen kann.

Wie wir wissen, waren auch im alten Rom die Christen eine sehr beliebte Zielscheibe - was aber nicht nur das Interesse und eine gewisse Faszination auf diese junge Religionsgemeinschaft ausübte, sondern größte Sympathien hervor rief. Dass wir es also - dem Herrn sei's geklagt - mit einer neuen "Christenverfolgung" zu tun haben, kann uns Christen eigentlich nur Recht sein, weil es uns zum eigentlichen, zum moralischen und zum endgültigen Sieg verhelfen wird.

Das bedeutet nun nicht, dass wir uns zufrieden im Lehnsessel zurück lehnen und zuschauen, wie überall auf der Welt, hauptsächlich in Asien, in Nord- und Zentralafrika und in Südamerika, Menschen ihres Glaubens wegen verfolgt und getötet werden. Wir als Gardisten, als Ritter, erheben unsere Stimme. Wir verteidigen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unseren fast 2000 Jahre alten Glauben, unseren Glauben, den Glauben unserer Eltern und Vorväter, den Glauben der Apostel und Schriftgelehrten, den Glauben, für den unendlich viele in den Tod gegangen sind, angefangen beim Heiligen Diakon Stephanus.

Wir versuchen, unsere christliche Kultur wieder zu entdecken, die sich in vielen Jahrhunderten entwickelt hatte, und in deren Mittelpunkt die Frohe Botschaft des Auferstandenen Geltung hatte. Diese Kultur des Abendlandes, die NICHT dem Zeitgeist hinterher rennt, die NICHT der "Diktatur des Relativismus" unterworfen wird, ist uns wichtig für das friedliche Miteinander der Menschen in unserem Land und in ganz Europa, ist wichtig für die Erziehung unserer Kinder und Kindeskinder, denen wir das von unseren Vorvätern geerbte Gut unversehrt und wohlbehalten weitergeben wollen.

Dazu zählen vor allem die ritterlichen Tugenden und die christlichen Werte, die für uns Fundament und Halt sind. Ehre, Treue, Brüderlichkeit, die sich vor allem in unserem Ehrenkodex ausdrücken:

Codex Cohortis Regiae
Der Ehrenkodex des Gardisten.

  1. Du bist ein Freiwilliger, der Gott, König und dem christlichen Abendland treu und ehrenhaft dient.
  2. Respekt vor der Tradition, der wahren Kirche und seiner Majestät bezeugst Du, indem Du Deinen Vorgesetzten ehrst. Disziplin und Kameradschaft sind Deine Stärke. Mut, Tapferkeit und Treue Deine Tugenden.
  3. Sei stolz, ein Gardist zu sein. Du wirst deinen Stolz zeigen durch Dein stets tadelloses Erscheinungsbild und durch Dein Betragen, das immer ehrenhaft und bescheiden ist.
  4. Als ein Elitesoldat wirst Du mit Eifer deinen Körper gesund und in Höchstform halten und Deine Waffe als wertvollen Besitz pflegen.
  5. Jeder Auftrag Seiner Majestät und Deiner Vorgesetzten sind Dir heilig. Du wirst sie um jeden Preis ausführen.
  6. Im Kampf wirst Du ruhig und ohne Hass handeln, du wirst den besiegten Feind achten, Dein Brot mit ihm teilen und ihn nicht misshandeln. Niemals wirst Du Deine Verwundeten und Toten zurücklassen und unter keinen Umständen Deine Waffe übergeben.
  7. Im Krieg und Frieden wirst Du niemals Plündern, Vergewaltigen und unschuldige Zivilisten ermorden, sondern in christlicher Nächstenliebe helfen.

 

Der Gardist und sein Eid:

„Ich gelobe feierlich, die Schwachen zu schützen. Mit der Waffe werde ich alle Feinde unseres christlichen Abendlandes – die Friedensbrecher – niederwerfen und meinem König treu dienen so wahr mir Gott und seine Heiligen helfen.“

K: PRESTO – R: SUM
K: PRESTO – R: SUM
K: PRESTO – R: SUM

("Presto Sum" bedeutet „Ich bin bereit“)


Zur Webseite:


Besondere Feiertage der Garde:

29.September:  Hl. Erzengel Michael: Schutzpatron von Cohors Regia
23. April:          Hl. Georg
21. März:         Hl. Benedikt: Patron Europas
25. August:       Hl. Ludwig IX., König von Frankreich & Kreuzritter


[ ... Fortsetzung und Ergänzungen folgen... ]

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